Ein Zweitschlüssel für den Partner, Ersatz für den verlorenen Hausschlüssel oder ein Satz für die neue Putzhilfe: Schlüssel nachmachen ist Alltag. Doch nicht jeder Schlüssel lässt sich einfach kopieren – und das ist gut so.
Einfache Schlüssel
Standard-Zackenschlüssel ohne besonderen Schutz lassen sich problemlos und günstig kopieren. Für Innentüren, Briefkästen oder einfache Vorhängeschlösser ist das in wenigen Minuten erledigt.
Geschützte Profile mit Sicherungskarte
Hochwertige Schließzylinder werden mit einem patentgeschützten Schlüsselprofil und einer Sicherungskarte ausgeliefert. Nachschlüssel gibt es dann nur gegen Vorlage dieser Karte – und oft nur direkt beim Hersteller oder autorisierten Fachbetrieb. Das ist kein Schikane, sondern Schutz: Niemand kann ohne Ihre Karte heimlich Kopien anfertigen lassen.
Funk- und Transponderschlüssel
Bei elektronischen Schließsystemen und Autoschlüsseln mit Funk oder Transponder reicht das mechanische Kopieren nicht – der Chip muss zusätzlich angelernt oder programmiert werden. Das übernimmt je nach System der Fachbetrieb oder der Hersteller.
Worauf Sie achten sollten
- Qualität vor Preis: Billige Rohlinge führen oft zu Schlüsseln, die klemmen oder im Schloss abbrechen.
- Sicherungskarte aufbewahren: Ohne sie gibt es bei geschützten Profilen keinen Nachschlüssel.
- Anzahl im Blick behalten: Wer wie viele Schlüssel hat, sollten Sie dokumentieren – gerade in Mietverhältnissen.
Lieber gleich den Zylinder tauschen?
Wenn ein Schlüssel verloren ging und nicht sicher ist, wo er gelandet ist, hilft ein Nachschlüssel nicht weiter – dann ist der Zylindertausch die sichere Wahl. Wir beraten Sie, was im Einzelfall sinnvoller ist, und kümmern uns um Schließzylinder und Schließanlagen in ganz Oberbayern.